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Stadtmuseum > Dauerausstellung > Landwirtschaft


Über Jahrhunderte lebte der größte Teil der Dornbirner Bevölkerung ganz oder teilweise von der Landwirtschaft. Bis ins 17. Jahrhundert war der Getreideanbau vorherrschend, dennoch musste Brotgetreide zugekauft werden.
Daneben gediehen Weinkulturen sowie der Anbau von Flachs und Hanf, Bohnen, Erbsen, Hirse, Kraut, Rüben und Fenchel. Der Obstbau beschränkte sich auf die Hausbündten.
Im 18. Jahrhundert, nach Abhebung des Flurzwanges, wurden vermehrt Mais und Kartoffeln angebaut.
Viehzucht wurde immer wichtiger. Großbauern gab es nur wenige, ein bis drei Kühe waren im 19. Jahrhundert üblich. Die Dornbirner Alpen sind bereits seit dem Frühmittelalter nachgewiesen.
Dort wurde vorwiegend Butter, Schmalz und Zieger hergestellt. Die Milchproduktion im Tal erhielt erst um 1800 größeren Umfang.
Zwischen 1870 und 1886 wurden in Dornbirn 9 Sennereien gegründet. Zusammen mit 27 Alpsennereien wies Dornbirn die höchste Sennereidichte Vorarlbergs auf. Heute existiert keine ortseigene Sennerei mehr, obwohl der Viehbestand stetig ansteigt.
1934 entfielen noch 10 Prozent der Bevölkerung auf die Land- und Forstwirtschaft (1.686 Landwirte)
1961 waren es nur mehr 4 Prozent (958 Landwirte)
1996 etwa 0,5 Prozent (217 Landwirte, davon 57 im Vollerwerb)
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