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Erhältliche Publikationen

Das Stadtmuseum bietet eine immer größere werdende Anzahl von Publikationen. Diese können bei uns im Hause gekauft werden, oder aber Sie senden uns eine Bestellung per Mail und wir senden Ihnen die Publikationen gerne zu.


Dornbirner Geschichte(n)

Dornbirner Kochbuch

850 selbsterprobte Kochrezepte für gewöhnlichen und besseren Haushalt nebst zwei vierwöchentlichen Spesezetteln und einer Anleitung zur Erlernung der Kochkunst von Anna Wehinger, Lehrerin an der Koch- und Haushaltungsschule in Dornbirn.

unveränderter Nachdruck, 1995 neu aufgelegt.
22,00 Euro >>

Uralte, alte und neue Geschichten, Anekdoten, Erzählungen, Sagen und Mundartgedichte.
Ausgewählt und zusammengestellt von Ulrich Gabriel und Werner Matt.

ISBN 978-3-901325-44-1
19,80 Euro >>

Entwicklung der Alpwirtschaft am Dornbirner First

Auch am Beginn des 3. Jahrtausends ist Dornbirn die landwirtschaftliche Hochburg der 96 Gemeinden des Landes und besitzt den größten Viehbestand. Zu unserer intakten Wirtschaftsmetropole gehören auch die Land-, Alp- und Forstwirtschaft. Diese drei Branchen sind wichtige Stützen unserer Stadt [...] Durch einen geregelten und organisierten Weidebetrieb sowie eine soliden Waldwirtschaft wurde unser Erbe, der Naturpark First, über Jahrhunderte gepflegt und bewirtschaftet und somit bis heute erhalten. Vielfältige Gemeinschaften von Pflanzen und Tieren finden in den Wäldern und auf den hochgelegenen Weiden ideale Lebensräume.

58,00 Euro >>

Zur Entstehung einer Industrielandschaft: Baupläne für Dornbirn und Umgebung aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

ISBN: 3-85430-196-0
25,00 Euro >>

Geschichte der Familie Rhomberg

Das Geschlecht der Rhomberg in Dornbirn, eines der ältesten, größten und einflussreichsten dieser Stadt, hat bisher außer der von Bertram Rhomberg 1949 verfassten und nur in wenigen Exemplaren existierenden „RHOMBERGS FAMILIENCHRONIK“ keine im Druck erschienene Familiengeschichte, obwohl es in dieser Familie an Chronisten nicht gefehlt hat. Dieser Umstand hat Kommerzialrat Lorenz Rhomberg, der den größten Teil der alten Familienportraits und die wichtigsten noch vorhandenen familiengeschichtlichen Akten besitzt, veranlasst, mir diese zu Bearbeitung zu übergeben und eventuell druckreif zu gestalten.

25,00 Euro >>

Geschichte der Stadt Dornbirn

Mit diesem Werk liegt für Dornbirn zum ersten Mal eine ausführliche, alle Epochen abdeckende Stadtgeschichte vor. Damit wurde von Seiten der Stadt Dornbirn einem lang gehegten Wunsch der Bevölkerung entsprochen, die Geschichte der größten Stadt Vorarlbergs gesammelt zur Hand zu haben.

Der geschichtsinteressierten Öffentlichkeit wird nunmehr eine umfassende Darstellung geboten, die auf intensiven Quellenstudien beruht und somit den neuesten Forschungsstand repräsentiert.

Box mit 3 Bänden
ISBN 978-3-901-900-15-0
109,00 Euro >>

Industrie-Provinz

Vorarlberg in der Frühindustrialisierung 1740-1870; anhand ungedruckter Quellen aus den Jahren 1740 bis 1870 untersucht Hubert Weitensfelder die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region Vorarlberg. Er zeigt beispielhaft den Wandel einer Agrarlandschaft hin zu einer frühindustriellen Gesellschaft, in der die Textilwirtschaft eine dominante Rolle einnahm.

ISBN 3-593-36872-2
19,00 Euro >>

Interessen und Konflikte in der Frühindustrialisierung

Dornbirn als Beispiel: Teilung der Allmende, Industrialisierung des Textilgewerbes und soziale Konflikte im Vormärz sind Leitlinien dieser Geschichte Dornbirns bis zur Revolution von 1848. Im lokalen Rahmen steuern patriarchalische Unternehmer die Gemeindepolitik, Fabrikarbeiter und Heimweber kehren in Notzeiten zum Ackerbau zurück.

ISBN 3-593-34491-2
9,00 Euro >>

Sapparlott

In seinen Gedichten spielt und suhlt sich Werner Hagen zugleich mit spürbarer Freude im reichhältigen Wortschatz des Dornbirner Dialektes. In Kenntnis vieler uriger, heute vor allem bei der jüngeren Generation zum Teil nicht mehr gebräuchlicher Begriffe, versteht er es, ohne Umwege zur Sache zu kommen, die Dinge beim Namen zu nennen, ohne sich ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Er legt auch großen Wert auf korrektive Schreibweise, ohne sich dabei aber zu verkrampfen.

ISBN 3-200-00536-X
17,00 Euro >>

Textilbilder

Dornbirn war einst das Zentrum der Vorarlberger Textilindustrie, einer der wesentlichen Industrieregionen in der österreichisch-ungarischen Monarchie. Mit David und J.M. Fußenegger, F.M. Hämmerle, F.M. Rhomberg, Herrburger & Rhomberg sowie J.G. Ulmer und einigen anderen waren in Dornbirn Großunternehmen beheimatet, die um 1900 rund 2.500 Arbeiterinnen und Arbeitern Lohn und Brot gaben. Prachtvolle Unternehmervillen und einfache Arbeiterhäuser, die in dieser Zeit entstanden, prägen noch heute das Stadtbild.

ISBN 978-3-86680-102-8
18,90 Euro >>

Zwischen Bodensee und Alpen

Die Verkehrslandschaft Vorarlberg; ein Exkursionsführer
Dieses Buch handelt von Bregenz, Feldkirch, Bludenz und Dornbirn mit ihren früheren Verkehrsmitteln und den heutigen, mit den anfänglichen Problemen und dem immer größer werdenden Verkehrsaufkommen.

ISBN 3-900387-45-1
6,00 Euro >>


Dornbirner Schriften

Dornbirner Schriften 04

Die Brüder Engilbert und Hupreht übergaben dem Kloster St. Gallen ihren gesamten Besitz zu Dornbirn und erhielten ihn gegen einen jährlichen Zins wieder zurück. Es handelte sich dabei um bebauten und unbebauten Boden, um Häuser, Wiesen, Weiden und Wälder. Der Rechtsakt fand in der Villa (im Dorf) Dornbirn in Anwesenheit des St. Galler Abts statt. Die beiden Brüder waren freie Alemannen, die uneingeschränkt über ihren Besitz, der offenbar ein recht bedeutendes Ausmaß hatte, verfügen konnten.

ISBN 3-85430-094-8
6,90 Euro >>

Dornbirner Schriften 05

Die Epoche zwischen Loskauf und Stadterhebung, in der vier Generationen unserer Vorfahren lebten und wirkten, gliedert sich auffällig in zwei Teile. Die Zeit bis zum Wiener Kongress (1815) ist gekennzeichnet durch politische und wirtschaftliche Umwälzungen, von unzähligen Neuerungen nie gekannten Ausmaßes. Darauf folgt ein Jahrhundert, das trotz der Revolution von 1848 evolutionär war, ein Jahrhundert des stetigen Fortschritts vor allem in technischer und schließlich auch in sozialer Hinsicht.

ISBN 3-85430-099-9
6,90 Euro >>

Dornbirner Schriften 05

Zur 3. Sonderausstellung "Stadtgeschichten" im Lorenz-Rhomberg-Haus vom 25. Mai bis 2. September 1990.

ISBN 3-85430-131-6
6,90 Euro >>

Dornbirner Schriften 10

„Im Juli 1900 hat sich zum 60. Mal ein Jubiläum gejährt, welches in der Geschichte des Turnvereins Dornbirn einen besonderen Stellenwert einnimmt: zwischen dem 10. und dem 14. Juli 1930 fand in Innsbruck das 3. Bundesturnfest des Deutschen Turnerbundes (1919), des Dachverbandes aller österreichischen Turnvereine, statt und der Turnverein Dornbirn belegte dabei im Vereinswetturnen den 1. Platz. Zudem stellte er mit I. Thaler den ersten Sieger im Gerätewettkampf und eroberte weitere Spitzenplätze.
Bedenkt man, dass im DTB (1919) über 500 Vereine mit rund 90.000 Turnern und Turnerinnen organisiert waren, so ist wohl einsichtig, wie bedeutend dieser Erfolg beim Bundesturnfest für den Turnverein, aber auch die Stadt Dornbirn war."

ISBN 3-85430-134-0
6,90 Euro >>

Dornbirner Schriften 15

Da der ausgestrecke Platz (Baugrund) der hiesigen Vorstehung zu klein für die Zunkunft schien (hat man) ... in der Nacht diesen Platz um 20 Schuh in der Länge und 5 Schuh in der Breite weiter ausgesteckt und so (ist man) mit dem ganzen Gebäude tiefer in das Gut und weiter von der Straße entfernt vorgefahren. (Zitat von Kaplan Steger im Artikel „Von der Säumermesse zum Krankensegen“

ISBN 3-85430-196-0
9,00 Euro >>

Dornbirner Schriften 17

Musik in Dornbirn - Studien zur Musikgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert.
Laut Generalversammlungsbeschluß der Gesellschaft der Musikfreunde vom 21. November 1887 wurde Martin Horner zum Musikdirektor bestellt... Horner musste sich verpflichten, „folgende Verbindlichkeiten“ zu übernehmen: Pflege der Kirchenmusik im Markt Dornbirn, Erteilen von Unterricht in Gesang, Streich- und Blasinstrumenten, Weiterbildung des bestehenden Orchesters, Weiterbildung der bestehenden Gemeindemusik. (Zitat aus dem Artikel von Ulrike Kemmerlinger-Unterthurner)

ISBN 3-85430-219-3
12,70 Euro >>

Dornbirner Schriften 18

„Im Jahre 1668 wurde die Dornbirner Sebastiansbruderschaft durch päpstliches Dekret errichtet. Seit dieser Zeit ist diese Oberdorfer Bruderschaft bestehen geblieben und sie hat im Lauf vielfacher Veränderungen der Lebensbedingungen trotzdem [...] im wesentlichen sich im Rahmen der ursprünglichen Statuten erhalten [...] Durch ihren jahrhundertealten Bestand darf also die Sebastiansbruderschaft als der weitaus älteste Verein unserer Stadt bezeichnet werden.“ (Zitat aus dem Artikel von Jakob Fußenegger „Die Dornbirner Sebastiansbruderschaft“)

ISBN 3-85430-094-8
13,00 Euro >>

Dornbirner Schriften 19

,,... Der Bauer nimmt Sonntag sein Blatt aus dem Verkaufsladen mit nach Hause u. kann mit Musse u. Ruhe unter seinem Dache lesen u. sich einprägen was ihn berührt. (...) Es darf auch allen Ernstes angeführt werden, dass ein solchen unscheinbares Blatt, die es in alle Häuser kommt, die nicht zu unterschätzende Unterrichtsmateriale bildet; viele Alte müssen sich wieder im Lesen üben, um zu erfahren, war in der Gemeinde vorgeht; die Kinder sind stolz, es ihren oft sehr leseschwachen Eltern vortragen zu können, u. werden frühzeitig aufmerksam auf die Angelegenheiten des Gemeinwesens ... (Zitat von Bürgermeister Dr. J.G. Waibel aus dem Artikel von Manfred Stoppel „Die Entstehung des ´Dornbirner Gemeindeblattes“

ISBN 3-85430-239-8
13,00 Euro >>

Dornbirner Schriften 21

Nach längerem Rundgang war der Minister höchst verwundert darüber, dass eine so große Gemeinde nicht Pfarrei und eine so stattliche Kirche nicht Pfarrkirche sei. Sein Versprechen, hier nachzuhelfen, war nicht Schall und Rauch. Wenige Tage später erteilte das Cultus-Ministerium die Genehmigung zur Pfarrei. (Aus dem Artikel von Dkfm. Franz Kalb „Aus eigener Kraf. Eine neue Pfarrgemeinde entsteht“)


10,90 Euro >>

Dornbirner Schriften 22

„In dieser revolutionären Übergangszeit von der Monarchie zur Republik war ein eigenes Vereinsheim für die Sozialdemokraten von größter Wichtigkeit. [...] Um einen Betrag von 70 000 Kronen kaufte der Verein von der Genossenschaft der „Vereinigten Schreiner“ am 27. März 1919 das Haus Viehmarktstraße 3.“ (Aus dem Artikel von Dr. Werner Bundschuh „Das Dornbirner Arbeiterheim – ein sozialdemokratischer Dorn im ‚bürgerlichen Fleisch’ “.)

ISBN 3-85298-030-5
14,20 Euro >>

Dornbirner Schriften 23

„In letzter Zeit haben sich wiederholt Fälle ereignet, dass bei schweren Krankheits- oder Unglücksfällen die Betreffenden erst nach geraumer Zeit und dann erst mit der Räderbahre oder sonstigen, völlig unzulänglichen Transportmitteln der spitalsärztlichen Behandlung zugeführt werden konnten. Dieser Missstand ist nur dem Umstand zuzuschreiben, dass die Rettungsabteilung Dornbirn von der zuständigen Wirtschaftsstelle keinen Treibstoff, oder nur eine unzureichende Menge zugewiesen bekommt. Hierbei ist auch noch besonders zu bemerken, dass Dornbirn über kein Mietauto mehr verfügt und auch sonst beinahe keine geeigneten Autos mehr zur Verfügung hat, sodass die Bevölkerung im Ernstfalle ausschließlich auf die Rettugnsabteilung angewiesen ist.“ (Bericht der Stadtpolizei Dornbirn vom 27. Dezember 1945, aus dem Artikel von Hanno Platzgummer „Die Rettungsabteilung Dornbirn 1945-1997“)

ISBN 3-85430-260-5
13,80 Euro >>

Dornbirner Schriften 26

Ab 1875 trat nun eine Hatler Musikantenschar selbstbewusst als „Hatlerdorfer Musik-Gesellschaft“, „Hatlerdorfer Musik“ oder „Musikgesellschaft von Hatlerdorf“ mit Konzerten an die Öffentlichkeit. Die Turbulenzen bei der Gemeindemusik in den Jahren nach 1872 kamen auch den Hatler Musikanten zugute, die nun nicht nur im Hatlerdorf, sondern auch im Dorf in den angesehenen Gaststätten Auftrittsmöglichkeiten erhielten. (Aus dem Artikel von Annemarie Bösch-Niederer „Dornbirns Blasmusik im 19. Jahrhundert – ein Überblick“)

ISBN 3-901900-04-7
8,70 Euro >>

Dornbirner Schriften 27

Geistergeschichten sind zumeist in Form von Sagen überliefert. Nur selten lassen sich mögliche historische Hintergründe genauer fassen. In den Akten des Dornbirner Gerichts hingegen liegen Unterlagen zu einer Gespenstervertreibung aus den sechziger Jahren des 18. Jahrhunderts vor, ohne dass eine daran anknüpfende Volksüberlieferung bekannt ist. Diese amtlichen Aufzeichnungen erlauben einige fragmentarische Einblicke in den schlecht dokumentierten, aber existenziell bedeutsamen Lebensbereich des Magisch-Mythischen. Sie veranschaulichen auch exemplarisch verschiedene Formen des zeitgenössischen Umgangs damit.
(Aus dem Artikel von Manfred Tschaikner „In die Kanisfluh gebannt – Eine Gespenstervertreibung am Haselstauder Berg um 1767“)

ISBN 3-901900-05-5
13,00 Euro >>

Dornbirner Schriften 28

Die Besiedelung des Ebniter Hochtals, welches zusammen mit dem Hinteren Mellental und angrenzenden Alpgebieten im Spätmittelalter und weit darüber hinaus der Herrschaft Hohenems einverleibt war, ist vor allem ein Werk von Walser Kolonisten. Ursprünglich aus dem Schweizer Kanton Wallis stammend, machten sich diese Siedler auf, um in den Hochlagen von Graubünden, Vorarlberg und Westtirol durch ausgedehnte Rodungen neue Lebensräume zu erschließen. In geographischer Hinsicht hat Ebnit neben dem Pfändergebiet als einer der nördlichsten Außenposten der Walserkolonisation zu gelten.
(Aus dem Artikel von Andreas Hachfeld „Ebniter Siedlungsgeschichte im Mittelalter“)

ISBN 3-901900-09-8
10,90 Euro >>

Dornbirner Schriften 29

„Am 1. Oktober 1946 begann meine Lehrzeit als Huf- und Wagenschmied bei Schmiedemeister Anton Fußenegger in der Kneippstraße. Weil am 1. Oktober ein Dienstag war, hielt ich es für richtig, einen Tag vorher, nämlich am Montag um 7 Uhr morgens zu beginnen. Ich war damals 17 Jahre alt, 180 cm groß und nicht gerade schwächlich. Daher als Lehrling für diesen Beruf gut geeignet und in der Werkstätte hochwillkommen. Die Zeit vorher – vom Ende meiner Pflichtschulzeit bis Oktober 46 – war ich landwirtschaftlicher Lehrling beim Bauer Johann Ilg und zwei Sommer lang auf der Alpe Haslach im hinteren Mellental. Der erste Arbeitstag in der Schmiedewerkstätte begann mit meiner „Einkleidung“. Ich bekam eine nagelneue Lederschürze, wie sie für Schmiede üblich war. Diese behielt ich bis zum Ende meiner Tätigkeit in diesem Betrieb im Jahre 1955.“
(Aus dem Artikel von Arthur Remm „Der Huf- und Wagenschmied. Vom Lehrling zum Meister. Handwerkliche Tätigkeiten von 1946-1955“)

ISBN 3-901900-09-8
13,00 Euro >>

Dornbirner Schriften 30

Dkfm. Franz Kalb ist einer der besten Kenner der Dornbirner Geschichte. Seine Kenntnis stützt sich vor allem auf ein genaues Studium der Quellen zur Lokalgeschichte, insbesondere des Dornbirner Familienbuchs sowie der alten Codizes, Protokolle und Urkunden im Stadtarchiv Dornbirn und im Vorarlberger Landesarchiv. Seine Studien über die Geschichte Dornbirns umfassen die gesamte Neuzeit, neben Überblicksarbeiten finden wir viele kenntnissreiche Detailstudien. Dkfm. Franz Kalb ist auch einer der erfolgreichsten Geschichtsvermittler, für ihn gehört Geschichte dort erzählt, wo sie passiert ist. Auf Anregung von Stadtrat Bruno Amann begann Dkfm. Franz Kalb 1992 jedes Jahr bis einschließlich 2004 sechs eigens ausgewählte Routen, insgesamt über 75 Exkursionen, vom Schmalzwinkel bis zum hintersten Winkel Dornbirns in Süns, vorzustellen. Die Führungen stießen auf großes Interesse, die stets umfangreiche Teilnehmerschar belegt dies nachdrücklich. Eine Auswahl von 20 Rundgängen werden nun in dieser Publikation präsentiert.

ISBN 3-901900-09-8
13,00 Euro >>

Dornbirner Schriften 31

"Stadtfinden" von Claudia Burtscher und Marlene Leichtfried geht von einem Archivbestand aus, wird durch definierte und subjektive Prozesse betrieben, präsentiert sich der Öffentlichkeit in einer Ausstellung sowie der vorliegenden Publikation und wird als eigenständiger Archivbestand an einem der von Pierre Nora beschriebenen Orte überdauern. Aber haben wir es hier mit einem Archivbestand zu tun, der wie die Akten, die normalerweise in den Archiven lagern, nach dem Durchleben eines bestimmten, genau definierten Zyklus auch noch zur "dauerhaften Aufbewahrung" ausgewählt, ausgedünnt, verzeichnet und deponiert - mit einem Wort archiviert wird? Das Projekt "Stadtfinden" [...] schließt definierte Orte und Zeitpunkte mit einer bestimmten Art des Sehens zusammen. Und erreicht dadurch, dass die einzelnen Dinge [...] miteinander kommunizieren, Verbindungen aufbauen. Die "klassischen" Archive erhalten dadurch neuen Sauerstoff zugeführt, die Wohltat der Nicht-Architektur. (Ausschnitt aus "Die Architektur des Archivs- oder über die Wohltat der Nicht-Architektur" von Werner Matt)

ISBN 3-901900-17-9
15,00 Euro >>

Dornbirner Schriften 32

Der junge V.V.S. und das Bödele traten mit dem Start des 1. offiziellen Bödelerennens am 18.2.1906 vor die breite Öffentlichkeit. Es war ein unerhörtes Ereignis. Die Stadt Dornbirn und deren weitere Umgebung riss sich vom Ofen los und wanderte dem Bödele zu; mühsam stampfend und schwitzend, mit Schneereifen und Schlitten, eingemummt bis an den Hals hinauf, drangen die guten Bürger mit Todesverachtung in das Reich des Winters vor. Ungefähr 300 Leute, darunter 40 bis 50 Damen, wohnten der Veranstaltung bei.“
(Ludwig Hobmeier, „Die Geschichte des Schilaufs in Vorarlberg“, S. 28)

ISBN 3-901900-18-7
17,00 Euro >>

Dornbirner Schriften 33

Die Dornbirnerinnen und Dornbirner jüngerer Generation wissen kaum etwas über das Vereinshaus. Nur wenige, meist ältere MitbürgerInnen, stellen die Verbindung zu den „Kasinern“ her oder wissen sogar einige Geschichten zum Vereinshaus zu erzählen. Die meisten Berührungspunkte haben naturgemäß die (ehemaligen) Mitglieder der im Vereinshaus untergebrachten Vereine, doch auch deren Zahl nimmt leider stetig ab.
(Auszug aus dem Artikel von Maria Zeiner „Das Vereinshaus Dornbirn als Ort der gesellschaftlichen Begegnung im 19. und 20. Jahrhundert“)

ISBN 978-3901900-20-4
16,00 Euro >>

Dornbirner Schriften 34

So wie man ein ursprüngliches Werk im Gegensatz zu Kopien oder Abschriften als „Original“ bezeichnet, ist auch ein eigenständiger, nicht in eine Schablone passender Mensch volkstümlich ein Original. Nun gleicht bekanntlich kein Ei dem anderen und Kopien können oft nur von Fachleuten als solche erkannt werden. Originale sind in allen Schichten zu finden, doch sind sie dort eher selten, wo der gesellschaftliche Stand oder das Leitbild des Vorgesetzten von vornherein eine gewisse Norm verlangt. Der unabhängige Handwerker- und Bauernstand erlaubte jedenfalls mehr Freiheiten. Frauen sind unter den bekannten Originalen eher selten, weil sie viel mehr im Hintergrund des Mannes standen und die widmungswidrige Verwendung des Kochlöffels oder der Teigwalze nicht in der Zeitung stand.
(Auszug aus dem Artikel von Franz Kalb „Dornbirner Originale“ )

ISBN 978-3-901900-21-1
16,00 Euro >>

Dornbirner Schriften 35

Familien sind Haus- und Lebensgemeinschaften, die durch Heirat entstanden sind. Sie bestehen meist aus Eltern und ihren Kindern und stellen die kleinste Verwandtschaftsgruppe dar. Die einzelnen Familienmitglieder erhielten einst eigene Rufnamen. Um verschiedene Familienmitglieder auseinander halten zu können, enstanden Familiennamen. Seit Anfang des 12. Jh. lässt sich eine verstärkte und zunehmend regelmäßige Personenbezeichnung mit Ruf- und Beinamen beobachten. Damit beginnt der entscheidende Einschnitt unserer Ahnengeschichte: der Übergang von Einnamigkeit zu Zweinamigkeit.
(Auszug aus dem Artikel von Bruno Oprießnig und Hildegard Oprießnig-Luger)

ISBN 978-3-901900-22-8
15,00 Euro >>

Dornbirner Schriften 36

So sind in den vergangenen sechs Jahren die Dokumentationen der Gebiete Kehlegg, Gütle, Watzenegg, Fallenberg, Haselstauder Berg und Ebnit entstanden. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine Bestandsaufnahme dessen, was heute noch sichtbar ist. Nur am Rande hat die vorliegende Dokumentation auch den Charakter einer „Spurensuche“ erhalten, die darzustellen versucht, was in die Vergangenheit zurückführt. Eine derartige „Momentaufnahme“ setzt sich zwangsläufig dem Vorwurf aus, schon bei Drucklegung nicht mehr aktuell zu sein und es mögen seit dem Zeitpunkt, zu dem die Bilder entstanden sind, tatsächlich landschaftliche und bauliche Veränderungen durchgeführt worden sein, welche die damals vorgenommene Beurteilung um Nuancen ändern würden. Nachdem es bei meinen „Dokumentationen“ in erster Linie aber nicht um Faktengenauigkeit hinsichtlich eines zeitlichen Ablaufes, sondern um – zwangsläufig subjektive – Bewertung geht, mit denen ein bestimmtes Ziel verfolgt wird, halte ich derartige Unschärfen für vertretbar.
(Auszug aus dem Vorwort von Johann Peer)

ISBN 978-3-901900-23-5

16,00 Euro >>

Dornbirner Schriften 37

Mit dem neusten Band der Dornbirner Schriften wird die in Band 36 begonnene Dokumentation der Kulturlandschaft der Berggebiete Dornbirns gegen Norden hin fortgesetzt. Waren die südlich des Steinebachs gelegenen und im vorangegangenen Band beschriebenen Orte Kehlegg, Gütle und Ebnit schon entfernungsmäßig deutlich getrennt vom Stadtgebiet, ist die Abgrenzung der nördlich des Steinebachs an den Ausläufern des Bregenzerwaldes befindlichen Siedlungsgebiete vom städtischen Siedlungsraum nicht eindeutig möglich. Als "Schnittstelle" wurde von mir daher der Verlauf der unteren Hangkante gewählt, wenngleich einerseits städtische Lebensformen besonders im Bereich von Watzenegg und Haselstauden weit in den Hang hinauf ziehen und bewaldete oder der Landwirtschaft vorbehaltene Trennzone zwischen Talraum und "Berg" verdrängt haben und andererseits ländlich-dörfliche Strukturen in den Randgebieten des Talraumes anzutreffen sind
(Auszug aus dem Vorwort von Johann Peer)

ISBN 978-3-901900-24-1

22,00 Euro >>


Dornbirner Geschichtstage

Geschichte und Medizin

Dokumentation zur internationalen Tagung „Geschichte und Medizin“ 5. Dornbirner Geschichtstage, 9. bis 12. Juni 1999

ISBN 978-3-901900-06-3
19,00 Euro >>

Geschichte und Region.

Dokumentation zur internationalen Tagung über die NSDAP in den 30er Jahren im Regionalvergleich; Dornbirner Geschichtstage, 14. bis 16. Oktober 1993

ISBN 3-85430-227-4
15,00 Euro >>

Stadt und Bürgertum im Bodenseeraum

Dokumentation zur internationalen Tagung „Stadt und Bürgertum im Bodenseeraum“ 6. Dornbirner Geschichtstage, 19. bis 21. November 2003

ISBN 978-3-901900-15-0
19,00 Euro >>

Unterschichten und Randgruppen

Dokumentation zur internationalen Tagung „Unterschichten und Randgruppen“ 4. Dornbirner Geschichtstage, 15. bis 18. Oktober 1997

ISBN 3-901900-12-8
15,00 Euro >>

Visuelle Geschichte

Dokumentation zur internationalen Tagung „Geschichte sehen“ 3. Dornbirner Geschichtstage, 7. bis 10. Juni 1995

ISBN 3-901900-00-4
15,00 Euro >>


Dornbirner Kunstgeschichte

Edmund Kalb 1900-1952

Kunst als Erkenntnis und Erkenntnis als Befreiung von Zwang und Unmündigkeit, das ist Edmund Kalbs (geb. 1900 in Dornbirn, gestorben 1952 ebendort) unermüdlicher Lebensversuch, in dessen Verlauf er mehr und mehr zur Abstraktion vordrang, um schließlich wissenschaftlich nach den Bedingungen von Kunst und Leben zu fragen.

ISBN 03-85430-212-6 (Buch)
45,00 Euro 

ISBN 03-85430-213-4 (Katalog)
40,00 Euro >>

Alfons Kräutler

Buch zur Ausstellung vom 29. Oktober bis 19. November 1995 im Kunst Raum Dornbirn. Es ist nicht vordergründige Attraktivität sondern manchmal Spontaneität und dann wieder sensibel überlegtes Malen, das Alfons Kräutler auszeichnet.

ISBN 3-85430-236-3
25,00 Euro >>

Farben aus der Dunkelkammer

... mit seinen (Franz Bertolinis) Farbaufnahmen, von denen sich über 600 erhalten haben, beschäftigt sich eine ebenso liebevoll editierte wie auf akribischen Recherchen basierende und mit guten Reproduktionen ausgestattete Veröffentlichung. (Timm Starl in: Fotogeschichte – Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie, Heft 63/1997)

ISBN 3-85218-224
25,00 Euro >>

Malerfamilie Rhomberg

19. bis 20. Jahrhundert von der Romantik bis zur Gegenwart. Katalog zur Sonderausstellung 2005/2006

ISBN 3-200-00470-3
25,00 Euro >>

Mit bürgerlichem Blick

Aus den photographischen Tagebüchern des Theodor Rhomberg (1845-1918). Der Dornbirner Fabriksbesitzer Theodor Rhomberg (1845-1918) widmete sich nach dem frühen Rückzug aus der Geschäftsleitung seines Textilunternehmens verschiedenen Interessensgebieten. Als passionierter Photograph dokumentierte er mit seiner Großformat-Plattenkamera über 30 Jahre lang nicht nur die eigenen Aktivitäten wie Jagd, Viehzucht, Obstbau und Bienenzucht, sondern auch seine Familie sowie die Lebenswelt rund um das Landhaus in Kehlegg, wohin er sich in den Sommermonaten zurückzog.

ISBN 3-85430-222-3
25,00 Euro >>

Hans Sontheimer 1906-1981

Die bislang einzige posthume Präsentation seines Oevres erfolgte 1986 im Kulturhaus der Stadt. Dank dem Entgegenkommen der Verwandten des Künstlers in St. Ulrich und Bozen wie auch vieler anderer Leihgeber war es nun erstmals möglich, eine große Anzahl von Originalwerken auch für eine Ausstellung in den Räumlichkeiten des Museums in St. Ulrich/Gröden zu vereinen und dem heutigen heimischen Publikum vorzustellen.

19,00 Euro >>


Für Kinder

Quartett: Historische Tretautos

Die Geschichte der Tretautos beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts, als Spielzeug vor allem in Heimarbeit in ländlichen Gebieten hergestellt wurde. Beliebt waren Steckenpferde und hölzerne Tretroller. Später kamen eiserne Dreiräder und als Luxusversion Velozipedpferde mit Handkurbelbetrieb hinzu. Alternativ dazu gab es seit etwa 1860 dreirädrige Tretkutschen, deren Mechanik meist vom Fahrrad übernommen wurde. Dreiräder bildeten auch die Grundlage für die späteren Tretautomobile. Diese Gefährte setzten sich bei begüterten Familien gegen Tretroller oder Steckenpferd durch und nahmen über die Jahre Formen echter Autos an.

3,00 Euro >>

Spiele aus Großmutters Zeiten

Viele dieser Spiele sind in Vergessenheit geraten, manche aber werden heute noch nahezu unverändert gespielt. In Gesprächen mit älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger haben Jugendliche einige alte Spielformen wiederentdeckt und aufgeschrieben.
Hgg. von Hanno Platzgummer ca. 25 Seiten

2,00 Euro >>


CD, DVD & Video

Ein Armin-Diem-Abend (CD)

Auszug aus einer Veranstaltung vom 21. April 2002 im Rahmen des hundertjährigen Jubiläums der Stadt Dornbirn.

Mit zahlreichen bekannten Gedichten, vorgetragen in der Dornbirner Mundart von Erika Kalb und Heinz Rüf, sowie mit drei historischen Originalaufnahmen von Armin Diem.

15,00 Euro >>

dornbirnerLand (DVD)

Ein Jahr lang war Hanno Thurnher mit Mike Bertschler, Jens Weber, Martin Matt und anderen unterwegs, um das dornbirnerLAND im Wechsel der Jahreszeiten einzufangen.
Fernab von Hightech liegt die Konzentration auf Natur, Mensch und Tradition. Der Film erzählt von Legenden, historischen Begebenheiten und dem heutigen Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Bekannte Schauplätze wechseln mit entlegenen Orten ab. Besondere Kameraeinstellungen und Lichtstimmungen sorgen für ein spannungsgeladenes Filmerlebnis.

29,99 Euro >>

Dornbirn (VHS)

Mit der Videokassettenedition „Österreich in historischen Filmdokumenten“ erschließt das Filmarchiv Austria erstmals Bestände seiner reichhaltigen Sammlungen für die breitere Öffentlichkeit.

Altes Filmmaterial, insbesondere Nitrofilm, ist physisch instabil und unterliegt mehr oder weniger schnell voranschreitenden Zerfallsprozessen.

Im Rahmen dieses Projektes werden zahlreiche gefährdete bzw. von der Zersetzung bedrohte Nitrofilme – oft einmalige Zeugnisse österreichischer Kultur- und Zeitgeschichte – restauriert und auf modernes Trägermaterial umkopiert.

Viele Filme können auf diese Weise nach langen Jahren aus ihrem „Dornröschenschlaf“ erweckt werden. Die so wieder sichtbar gemachten Bilder und Töne sind längst „historisch“ im besten Sinn: hier verlebendigt sich die Welt von gestern auf spannende, überraschende, oft auch verblüffende Weise, sodass auch die unmittelbare Gegenwart in neuen Zusammenhängen erscheint.

Bei der faszinierenden und sicher entdeckungsreichen Zeitreise in das schöne Dornbirn wünschen wir Ihnen jedenfalls viel Vergnügen.

29,90 Euro >>

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Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag
von 10:00 - 12:00 Uhr und
von 14:00 - 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung.