Erste Zeichnung im Luftschutzkeller

19.03.2019: Ein kleiner Bub in Wien zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges: Er zeichnete im Luftschutzkeller und träumte vom Grün der Natur und vom Blau des Himmels - ein seltener Anblick in diesen Zeiten.

v.li. Dr. Petra Zudrell. Prof. Gerhard Winkler und Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann

Gestern war neben zahlreichen anderen Werken, genau diese Zeichnung im Dornbirner Stadtmuseum bei der Vernissage zur Sonderausstellung „Gerhard Winkler – Augenblicke“ zu sehen. Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann eröffnete die Ausstellung: „Prof. Gerhard Winkler ist bekannt für seine Engels- wie auch Landschaftsbilder, die er mit unterschiedlichsten Techniken festhält. Auch war ihm die Vermittlung der Kunst immer ein großes Anliegen. Er organisierte zahlreiche Kunstfahrten und hatte immer ein offenes Ohr für neue Ideen.“ Museumsleiterin Dr. Petra Zudrell sprach im Dialog mit Winkler über seine Kunst und seine Arbeitsweise. Anschließend wechselten die Gäste vom Rathaus ins Stadtmuseum und konnten sich vor Ort von den Werken verzaubern lassen. Bis 19. Mai 2019 kann die Ausstellung im Stadtmuseum besucht werden und ein abwechslungsreiches Begleitprogramm wird für Interessierte angeboten.



Der akademische Maler und Kunstpädagoge Prof. Gerhard Winkler ist im Wesentlichen für seine religiösen Darstellungen wie Engel und Arche sowie für seine Landschaftsbilder bekannt. In diesen Werken hält der Künstler besondere Augenblicke fest: Religiöse Augenblicke der Hoffnung, die zu Impulsen werden können auf der Suche nach Sinn und Heil und landschaftliche Augenblicke, welche den ständigen Wandel Dornbirns dokumentieren und so Zeugen vergangener und gegenwärtiger Arbeitswelten werden. Zeichnungen, Öl- und Hinterglasbilder des Malers laden zu persönlicher Betrachtung in der Sonderausstellung ein.



Über Winkler
Prof. Gerhard Winkler wurde am 4. Mai 1939 in Wien geboren. Der Künstler studierte von 1957 bis 1963 an der Akademie der bildenden Künste Wien und absolvierte ein Studium der Geschichte und Pädagogik an der Universität Wien. Von 1962 bis 1999 war er als Lehrer im Konvikt des Stifts Heiligenkreuz, Niederösterreich, im Bundesgymnasium Dornbirn, an der Pädagogischen Akademie Feldkirch und im Wagner College Bregenz tätig. Gerhard Winkler lebt seit 1963 mit seiner Familie in Dornbirn.



Begleitveranstaltungen:

Begehung des Kreuzwegs von Schwarzenberg zur Theresienkapelle in Ratzen
Wann: 12. April um 15:00 Uhr
Mit: Prof. Gerhard Winkler, Pf. Cristian Anghel und Alt-Bürgermeister Jakob Greber
Dauer: circa 1,5 bis 2 Stunden
Treffpunkt: Bushaltestelle (Landbus) Maien-Freien, Bödelestraße Schwarzenberg
Parkmöglichkeit beim Angelika Kauffmann Museum, Brand 34, 6867 Schwarzenberg


Öffentliche Führungen mit Prof. Gerhard Winkler
7. April und 19. Mai jeweils um 10:00 Uhr


Stadtmuseum Dornbirn
Marktplatz 11, T +435522 33077
stadtmuseum(at)dornbirn.at
www.stadtmuseum.dornbirn.at
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr