Altweibersommer

Der Altweibersommer wird auch „Brigitta-Sommer“ (in Schweden) und „Indian Summer“ (in Nordamerika“ genannt. Er stellt eine Ausnahme im Wettergeschehen dar.

So nennt man die letzten goldenen Sommertage des Jahres. Nachts ist es bereits recht kühl um diese Jahreszeit, und so bildet sich um die Morgenstunden Tau, der die vielen Spinnenfäden aufleuchten lässt, die man jetzt findet.

Früher glaubte man, es seien die Lebensfäden der Menschen, gesponnen von den Schicksalsgöttinen, den Nornen. Glück sollte es bringen, wenn einer der Fäden an einem hängen blieb. Heute weiß man: Die Jungspinnen lassen sich an diesen Fäden vom Wind durch die Luft tragen.

Mit alten Weibern hat der Name eigentlich nichts zu tun, er kommt vom altdeutschen Wort "Weiben", das verknüpfte Spinnweben bezeichnet hat.