Fronleichnam

Zeit­wei­se wur­de die Fron­leich­nams­pro­zes­sion im Hat­ler­dorf erst am fol­gen­den Sonn­tag ab­ge­hal­ten. Da Hat­ler­dorf da­mals kei­ne ei­ge­ne Mu­sik­ka­pel­le be­saß, muss­te die Stadt­mu­sik aus­hel­fen. Und für die­se hat­te na­tür­lich der Um­zug der Pfarr­kir­che Markt Vor­rang. Erst als 1936 die Mu­sik­ge­sell­schaft Hat­ler­dorf ge­grün­det wur­de, konn­ten die Pro­zes­sio­nen "ter­min­ge­recht" statt­fin­den. Man­che be­haup­ten auch, dass an der ver­spä­te­ten Pro­zes­sion der Dor­fer Pfar­rer schuld war, der am Fron­leich­nams­tag nur ei­ne Pro­zes­sion in ganz Dorn­birn dul­de­te, näm­lich die der Pfar­re St. Mar­tin. Ei­ne an­de­re be­lieb­te Pro­zes­sion, de­ren Ziel die Bahn­hal­te­stel­le war, fand am Mar­kus­tag (25. April) statt. Un­ter­wegs wur­de beim „Zahn­bild" ein Evan­ge­li­um ge­le­sen, an­schlie­ßend folg­te die Fel­der-Be­ne­dik­tion.