Handwerk

Über Jahrhunderte lebte der größte Teil der Dornbirner Bevölkerung ganz oder teilweise von der Landwirtschaft. Viele Bauernfamilien nutzten Handwerk und Gewerbe als zusätzliche Verdienstmöglichkeiten. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts setzte eine ausgeprägte textilgewerbliche Massenlohnarbeit ein.

Die Bewohnerinnen und Bewohner vieler Haushalte stickten, spannen und webten, zumeist im Nebenerwerb. 1813 ging die erste mechanische Spinnerei in Betrieb, 1834 die erste mechanische Weberei. Mit einer beträchtlichen Zahl großer Fabriken und einer Reihe von Zulieferbetrieben entwickelte sich Dornbirn zum Textilzentrum des Landes.

Die Handwerker und Gewerbetreibenden erlebten als Lieferanten für die Industrie ihren großen Aufschwung und bilden heute - gemeinsam mit den vielen Dienstleistungsbetrieben - eine wichtige wirtschaftliche Grundlage der Stadt.