IRIS Taschentücher

Wer kannte sie nicht, die buntgewebten oder einfarbigen Stofftaschentücher, made in Dornbirn?! Die Firma Iris, von Anfang an auf Taschentücher spezialisiert, wurde im Jahr 1949 gegründet, der Firmensitz befand sich in Dornbirn-Fischbach, wo heute noch die vier Buchstaben am Dach der Fabrik prangen.

In erster Linie sollte damit einem Bedürfnis des Inlandsmarktes entsprochen werden, weil nach dem Krieg traditionelle Erzeugungsländer von hochwertigen Taschentüchern als Lieferanten ausgefallen waren. „Das Unternehmen nahm eine ungewöhnlich günstige Entwicklung und konnte im Inland und auf den ausländischen Märkten rasch Fuß fassen, wohl in erster Linie wegen der guten Qualität und der aparten Dessinierung seiner Erzeugnisse“, heißt es 1961 in einer Firmenschrift zum 125jährigen Jubiläum von F. M. Hämmerle.
Und weiter: „Die außergewöhnliche Reichhaltigkeit der Kollektion und Vielfalt der Farbskala bei den Taschentuchdessins ist nur deshalb möglich, weil dem Unternehmen das große Buntgarnsortiment von F. M. Hämmerle zur Verfügung steht“.

Die Taschentücher wurden dem Stadtmuseum von Hildegard Breiner, Bregenz und DI Anton Ulmer, Dornbirn als Schenkung überlassen.