Kunst in der Stadt

Im Stadtraum von Dornbirn konnten in den vergangenen Jahren herausragende Projekte zur künstlerischen Gestaltung des öffentlichen Raums realisiert werden. So etwa beim Pflegeheim Birkenwiese eine Lichtinstallation von Miriam Prantl und eine Brunnenskulptur im Innenhof von Gerold Tagwerker. Weitere bemerkenswerte Beispiele finden sich beim und im städtischen Krankenhaus mit Arbeiten des erst kürzlich verstorbenen Künstlers Karl-Heinz Ströhle oder des bekannten Fotografen Nikolaus Walter. Im Stadtbad hat Ruth Schnell eine in eine Wand integrierte Lichtinstallation konzipiert, im Innenhof des Sonderpädagogischen Zentrums hat FLATZ eine künstlerische Intervention in Form eines hängenden Hauses geschaffen, bei der Unterführung des anlässlich der Gymnastrada neugestalteten Bahnhofs entstanden in Kooperation mit der ÖBB zwei großflächige Wandarbeiten der Gebrüder Getzner. Die neue Sägerbrücke wird von einer 13 m hohen Skulptur des Bildhauers Hubert Lampert markiert.

Und auch schon früher fand Kunst im öffentlichen wie privaten Raum Beachtung wie beachtenswerte Beispiele bei der HTL Dornbirn, beim WIFI und vielen anderen privaten und öffentlichen Bauwerken dokumentieren. Wichtiger Grundsatz war und ist immer, dass Kunst nicht als Lückenfüller oder Beiwerk gesehen wird, sondern in einem vorgegebenen baulichen Rahmen und Umfeld als integriertes Gestaltungselement zur Wirkung kommt.