Armin Pramstaller
„Musik, Literatur, Sport“
1971
Geätzte Kupferplatten
Mittelschule Lustenauerstraße, Eingangsbereich

Im Eingangsbereich der Mittelschule Lustenauerstraße werden auf quadratischen Kupferplatten verschiedene Tätigkeiten dargestellt. Die Szene auf der linken Seite zeigt zwei sitzende Frauen. Eine spielt auf einem Saiteninstrument und repräsentiert den Bereich der Musik. Der mittlere Teil des Werkes ist der Literatur gewidmet. Diese wird durch eine lesende und eine in ein Buch schreibende Frauengestalt verdeutlicht. Die Szene auf der rechten Seite spielt sich im Freien ab und verweist auf sportliche Tätigkeit. Die Darstellungen sind plattenübergreifend. So werden die einzelnen Teile zu einer Einheit und auch die Bereiche Musik, Literatur und Sport – wie im Schulalltag vorgesehen – verbunden.

Der Dornbirner Künstler Armin Pramstaller (1938 – 2002) studierte an der Akademie der bildenden Künste bei den Professoren Christian Ludwig Martin und Maximilian Melcher in Wien. 1965 kehrte er nach Dornbirn zurück und war bis zu seiner Pensionierung 1985 als Lehrer an Gymnasien in Feldkirch und Dornbirn tätig. Armin Pramstaller ist insbesondere für seine radierten Landschaften bekannt. Die Verwendung von Kupferplatten ist daher typisch für den Grafiker, weil er diese auch für seine Radierungen verwendete. Auch die stark und fein geätzten Linien sind kennzeichnend.