Fritz Pfister
Stadtansicht
1961
275 x 870 cm
Glasmosaik
Dornbirner Sparkasse, Eingangsbereich

Das von Fritz Pfister geschaffene Glasmosaik im Eingangsbereich der Dornbirner Sparkasse versinnbildlicht das florierende Wirtschaftsleben – Handwerk, Handel, Industrie – in der Stadt. Die reduzierte Darstellungsweise sowie die auffallende Bedeutung der Farbe sind kennzeichnend für die Arbeit Pfisters. Während des Umbaus des Eingangsbereichs und der Schalterhalle (1992-1995) wurde das Mosaik abgetragen und nach Beendigung der Arbeiten wieder – nicht wie zur Entstehungszeit ums Eck, sondern sich vom Außenraum ins Foyer ziehend – angebracht.

Der Vorarlberger Grafiker und Maler Fritz Pfister (1924 – 1989) war nach seiner Ausbildung in der Innsbrucker Malschule von Toni Kirchmayr ab 1948 als freischaffender Künstler vielseitig tätig: als Bühnenbildner, Textil-Designer, Kunstglaser, Gebrauchsgrafiker. Ab 1968 lehrte er auch als Kunsterzieher am BG Bregenz. Pfister wurde in seiner Arbeit stark durch die Werke der Impressionisten, sowie von Paul Klee beeinflusst, besonders der Farbe kam eine immer bedeutendere Rolle zu. Zum Teil reduzierte Pfister seine Arbeiten auf wenige Farben und eine einzige geometrische Form.