Konrad Honold

Landammann Thomas Rhomberg

Freskomalerei Anfang 50er Jahre

Bahnhofstraße 5

Das Wandbild von Konrad Honold zeigt den Ammann und Hauptmann der Schützen von Dornbirn Thomas Rhomberg (1572-1647). Aufgrund seiner Verdienste als Hauptmann hat er als erster um das Wappen der Familie Rhomberg angesucht und bekam dieses 1634 verliehen. Das zu seinen Füßen dargestellte Wappen zeigt einen aufrechten Löwen mit zwei Schwänzen, der mit den Vorderpranken ein Schrägkreuz hält. Den Wappenbrief hält Thomas Rhomberg mit der Schriftrolle in seiner Hand fest. Thomas Rhomberg besaß auch ein Gasthaus und war dreimal verheiratet.

Er nahm 1620/22 an der Kriegsexpedition gegen Bündten (den heutigen Kanton Graubünden) teil. Im Dreißigjährigen Krieg kämpfte er zunächst erfolgreich an der Verteidigung von Konstanz. 1647 jedoch, ein Jahr vor dem Ende des Dreißigjährigen Krieges, fällt Rhomberg im Schlachtfeld bei der Verteidigung der Bregenzer Klause gegen die Schweden. Die zusammengebrochene Verteidigung führt schließlich zur Besetzung der Stadt Bregenz und zur Übergabe von Schloss Hohenbregenz (Gebhardsberg).

Konrad Honold (1918 – 2007), der sich sowohl als Maler als auch als Restaurator einen Namen machte, absolvierte eine Malerlehre in Ravensburg. Von 1937 bis 1938 besuchte er die Mal- und Zeichenschule in Innsbruck bei Toni Kirchmayr. 1941 belegte er an der Akademie der bildenden Künste in Berlin Abendkurse. 1945 zog er nach Schruns, wo er ab 1969 eine eigene Galerie hatte. Sein Werk umfasst sakrale und profane Arbeiten in vielfältigen Techniken. Im öffentlichen Raum sind etliche Werke von ihm vorhanden, sei es an Hauswänden, Schulen, Kirchen, Gemeindeämter oder auf Friedhöfen. 

Fotos (c) Stadtmuseum Dornbirn/Günter König