Dornbirner Schriften Nr. 23

„In letzter Zeit haben sich wiederholt Fälle ereignet, dass bei scheren Krankheits- oder Unglücksfällen die Betreffenden erst nach geraumer Zeit und dann erst mit der Räderbahre oder sonstigen, völlig unzu

länglichen Transportmitteln der spitalsärztlichen Behandlung zugeführt werden konnten. Dieser Missstand ist nur dem Umstand zuzuschreiben, dass die Rettungsabteilung Dornbirn vond er zuständigen Rechtsabteilung Dornbirn von der zuständigen Wirtschaftsstelle keinen Treibstoff, oder nur eine unzureichende Menge zugewiesen bekommt. Hierbei ist auch noch besonders zu bemerken, dass Dornbirn über kein Mietauto mehr verfügt und auch sonst beinahe keine geeigneten Autos mehr zur Verfügung hat, sodass die Bevölkerung im Ernstfalle ausschließlich auf die Rettugnsabteilung angewiesen ist.“

(Bericht der Stadtpolizei Dornbirn vom 27. Dezember 1945, aus dem Artikel von Hanno Platzgummer „Die Rettungsabteilung Dornbirn 1945-1997“)

Inhalt:

Ulrike Kemmerling-Unterthurner
Die Rettungsabteilung Dornbirn 1922 – 1945

Hanno Platzgummer
Die Rettungsabteilung Dornbirn 1945 – 1997

ISBN 3-85430-260-5
13,80 Euro