Dornbirner Schriften Nr. 43

Das Kapuziner- und Franziskanerkloster in Dornbirn
Philipp Wittwer

Der Dornbirner Pfarrer Gebhard Fink suchte Aushilfen für die Seelsorge und richtete am 16. August 1878 einen Brief an den Provinzial der Tirolischen Kapuziner-Ordensprovinz Agatho Maas mit der Bitte, die Angelegenheit dem Provinzkapitel im August vorzulegen.
Die Aufzeichnungen von Johann Baptist Baur zeigen, dass die Bregenzer Kapuziner zu diesem Zeitpunkt wenig Interesse an den Plänen hatten: In Dornbirn sei nur starke Betschwestereiarbeit und auf den Bergen herum im Schnee zu marschiren [sic] zu erwarten.

Inhalt

Vorwort
Einführung

1. Die Kapuziner
Franziskus und seine Anhänger
Gründung der Kapuziner
Kapuziner in Vorarlberg

2. Die Entstehung des Dornbirner Kapuzinerklosters
Die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse
Vorgeschichte
Exkurs: Adolf Rhomberg - Stifter des Klosters
Adolf Rhombergs Entschluss
Die Standortfrage
Baubeginn
Bauentwicklung bis zur Einweihung

3. Vom Leben im Kloster
Seelsorge und Caritas
Bibliothek
Franziskanische Gemeinschaft (Dritter Orden)
Laienhelfer
Interne und externe Konflikte

4. Geschichtliche Entwicklung
Von der Einweihung bis zum Ende des Ständestaats
Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
Verlauf nach 1945
Nachwuchsprobleme und Übergabe an die Franziskaner

5. Die Wirkung der Franziskaner 2004-2013
Eingewöhnung
Neuerungen in der Liturgie
Klosterfest
Renovierungen und geplanter Umbau

6. Persönlichkeiten
Pater Gaudentius Walser
Pater Nikolaus Thurnher
Pater Wenzeslaus Dabrowski
Pater Dacjusz Pyszka
Bruder Symeon Baracz
Pater Rufus Witt

Liste der Klosteroberen und Bewohner
Zeittafel

ISBN 978-3-901900-47-1
20,00 Euro