Patchwork-Quilt - Textiles Kunsthandwerk

Schon im Chinesischen Kaiserreich als auch im Alten Ägypten wurde wattierte Kleidung und Decken gefertigt.

Ab dem 11. Jahrhundert gelangten die ersten Quilts durch die Kreuzfahrer nach Europa. Im 17. Jahrhundert nach Amerika ausgewanderte Siedler übten das Quilten auch in ihrer neuen Heimat aus, wo sie gezwungen waren, gequilteten Decken aus kleinsten Stoff- und Kleiderresten zusammen-zunähen und zu verschönern.
Viele auch heute gerne angewendete Patchworkmuster wie das „Blockhaus“, der „Stern von Ohio“, das „Schulhaus“ und „Großmutters Blumengarten“ sind so entstanden.

Im vergangenen Jahrhundert wurden Patchwork-Quilts in Europa wieder-entdeckt und die Technik neu belebt. Die Notwendigkeit der Fertigung eines Gebrauchsgegenstandes wich der Freiheit, weder an die Funktion noch an die traditionellen Muster gebunden zu sein.

Elfriede Bohle aus Dornbirn & Rita Schaffer aus Hörbranz zeigen Ihre neusten Werke in bester Patchworktechnik.

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 7. Oktober 2010 um 19 Uhr sprach Frau Ginie Curtze.
Für die musikalische Umrahmung sorgen Lisa & Philipp Kessler.