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Dort, wo Ochs und Esel stehn. Papierkrippen aus zwei Jahrhunderten
Dort, wo Ochs und Esel stehn. Papierkrippen aus zwei Jahrhunderten, © Lothar Baumgarther
Dort, wo Ochs und Esel stehn. Papierkrippen aus zwei Jahrhunderten
Dort, wo Ochs und Esel stehn. Papierkrippen aus zwei Jahrhunderten, © Lothar Baumgarther

Sonderausstellung

Dort, wo Ochs und Esel stehn. Papierkrippen aus zwei Jahrhunderten

Dort, wo Ochs und Esel stehn. Papierkrippen aus zwei Jahrhunderten

Die einer Schenkung von Hubert Borger entstammenden Exponate belegen die Blütezeit der Papierkrippen, nachdem der Steindruck ab etwa 1850 den Kupfer- und Stahlstich ersetzt hatte. Gleichbleibende Qualität, hohe Auflagen und erschwinglicher Preis waren die Folge und fortan hielt in so manch heimischer Stube ein Hauch Exotik Einzug.

Egal ob im orientalischen oder heimatlichen Ambiente, mitunter auch ungeniert vermischt, begeistern die Darstellungen durch kindliche Frische sowie Unmittelbarkeit und laden in ihrer Detailfreude zu ausufernder Betrachtung ein. Das, was heute unter dem Begriff „pop-up“ boomt, zeigt diese Sonderausstellung mit aufklappbaren Kulissen- und Faltkrippen in unterschiedlichster Ausführung bezüglich Größe, Papier, Farbe und Figurenzahl.
Vermögen uns diese fragilen Kostbarkeiten, früher zu Unrecht als „Arme-Leute-Krippen“ bezeichnet, schon an sich zu begeistern, so erliegen wir ihrem ganz besonderen Zauber um die Weihnachtszeit, wenn sie auf das Wunder der Geburt Christi einstimmen und da und dort Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wachrufen.

Dort, wo Ochs und Esel stehn. Papierkrippen aus zwei Jahrhunderten

8. Dezember 2017 bis 4. Februar 2018

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